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Mentor beim Media Innovation Fellowship: Thomas Kemmerer

Im Media Innovation Fellowship helfen wir Startups mit aufzubauen. Wir helfen Euch als Unternehmer*innen dabei, Eure Geschäftsidee zu einem Closed Beta weiterzuentwickeln. Inhaltliche Unterstützung erhalten wir von unseren Mentor*innen. Doch wer sind sie und woher kommt ihre Expertise? Wir haben gefragt, sie haben geantwortet.

Thomas Kemmerer ist Chefredakteur der Ippen Digital Zentralredaktion West in Köln. Der Wandel ist seit seinem Berufseinstieg vor mehr als 20 Jahren ein ständiger Begleiter im Journalismus, im Medienbusiness – und das ist seiner Meinung nach auch gut so. Im Folgenden erzählt uns Thomas selbst von seinem Werdegang und der Arbeit mit den Fellows:

Der stetige Wandel stellt auch mich vor immer neue Herausforderungen, angebliche Gewissheiten verschwinden von heute auf morgen. Manchmal ist das schmerzhaft, manchmal frustrierend, aber es tun sich gleichzeitig so viele neue Chancen auf für einen unabhängigen, vielfältigen Journalismus – unsere Mission bei IPPEN.MEDIA.

Neue Ideen, neue Denkanstöße, neue Werkzeuge entstehen oft außerhalb der bestehenden Organisationen. Deswegen ist das Zusammenspiel zwischen Startups und „Legacy Media“ so wichtig und ergibt bestenfalls eine Win-Win-Situation. Und genau so ist es zwischen den Startups und den Mentorinnen und Mentoren im Media Innovation Fellowship. Beide können voneinander lernen, sich gegenseitig befruchten.

Ideen, Modelle immer wieder in Frage zu stellen, gehört zum Beispiel dazu. So können neue Ansätze entstehen ohne den Fokus zu verlieren.

Wir sind in der Medienbranche mitten in einem tiefgreifenden Wandel, der vieles auf den Kopf stellt. Das fängt bei Geschäftsmodellen an und endet bei den Wegen, über die journalistische Inhalte Menschen erreichen. Und das während einer Zeit, in der nahezu die gesamte Gesellschaft vor großen Herausforderungen und Veränderungen steht.

Journalismus kann dabei helfen, sich in Zeiten voller Ungewissheiten und Fake-News eine eigene Meinung zu bilden. Das ist ein großer Anspruch, und Medien-Startups sind Teil der Mission.

Manche werden selbst zu Inhalte-Anbietern, andere unterstützen etablierte Medien dabei, diese wichtige Ziele noch besser zu erreichen. Umso herausfordernder die Zeiten, desto wichtiger sind diese mutigen Gründerinnen und Gründer für die Zukunft eines unabhängigen und fairen Journalismus in einer freien Gesellschaft.

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